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Human Design

Grundtyp Manifestor

Aufgabe: Dinge in Gang setzen, neues kreieren, neue Projekte starten.

Besondere Fähigkeit: Alphatier, Macher, kann andere mitreißen, hat Kraft für Veränderungen, kann gut neue Projekte initiieren. Ist meist schnell und ungeduldig.

Eigenschaften: Einsamer Wolf, unabhängiger und unkontrollierbarer Einzelkämpfer. Hat eine Krieger-Qualität und ist oft Visionär. Akzeptiert keine Befehle. Eine Unterordnung ist für ihn schwierig, er macht, was er will. Für Teamarbeit ist er meist ungeeignet. Daher fühlt sich oft allein. Er ist wenig gesellig und mag in der Regel keinen Körperkontakt (z.B. Umarmungen oder Händeschütteln).

Anteil an der Bevölkerung: ca. 8%

Allgemeines: Manifestatoren können jederzeit eigenständig und völlig unabhängig von anderen handeln – das macht sie in den Augen anderer unberechenbar und manchmal sogar gefährlich. Einige Manifestoren strahlen zudem große Autorität aus, sind bestimmend und autoritär. Die größten Kaiser, Könige und Herrscher unserer Geschichte waren meist Manifestoren. Noch heute findet man sie oft in der Rolle eines Anführers, Chefs oder Politikers. Der Erfolg eines Manifestors hängt heutzutage vor allem davon ab, wie gut er es versteht, andere für seine Vorhaben zu gewinnen. Die Hauptaufgabe eines Manifestors ist, Neues zu initiieren. Deshalb haben sie oft großartige Ideen und inspirieren andere Menschen, etwas Neues zu beginnen.

Bedürfnis: Ein Manifestor möchte etwas bewirken und neue Entwicklungen anstoßen.

Mögliche Gefahren: Wut und Zorn.
Viele Manifestoren haben das Gefühl, sie könnten noch viel mehr bewegen, wenn man sie nur lassen oder sie öfters fragen würde! Wenn sie das Gefühl bekommen, dass sie in ihrer Freiheit eingeschränkt werden sollen und man sie nicht so agieren lässt, wie sie gerne wollen, entsteht in ihnen meist Ärger und Wut.

Umgekehrt werden auch die Menschen im Umfeld eines Manifestors oft wütend, weil der Manifestor oft ungeduldig mit anderen ist, sie überfordert, Grenzen einfach nicht akzeptiert oder respektiert und einfach tut, was er will. Für Eltern sind die oft wilden und rebellischen Manifestoren-Kinder eine besondere Herausforderung, die sie an ihre Grenzen bringen kann.

Die meisten Manifestoren polarisieren die Menschen um sie herum: Während einige fasziniert von den visionären Ideen und Projekten eines Manifestors sind, sind andere sind verschreckt durch seine manchmal ruppige Art, seine Unberechenbarkeit und sein autoritäres Verhalten.

Empfohlene Strategie:
Der Manifestor sollte andere darüber informieren, was er vorhat und warum er dies tun will. Es geht nicht darum, andere dafür um Erlaubnis zu bitten, sondern darum, andere nicht zu überfahren. Dazu muss der Manifestor erkennen, auf wen seine Handlungen welche Auswirkungen hat. Denn wenn er dies nicht tut und handelt, ohne dass andere dies nachvollziehen oder dabei mithalten können, löst dies häufig Verwunderung, Ablehnung, Widerstände, Konflikte und Probleme in den Beziehungen zu seinen Mitmenschen aus. Gleiches gilt, wenn der Manifestor meint, er bräuchte anderen nur Befehle zu erteilen – das funktioniert heute so nicht mehr.

Beispiele für typische Manifestoren: Vladimir Putin, Helmut Kohl oder Adolf Hitler.


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