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Geistige Gesetze

Es gibt keine Zufälle – alles Geschehen unterliegt Gesetzen.

Der Begriff „Kosmos“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Ordnung". Die Gesetze, die diese Ordnung regeln, werden universelle Gesetze, hermetische Gesetze oder geistige Gesetze genannt.

Erstmalig wurden sie von Hermes Trismegistos gelehrt. Er hat Überlieferungen zufolge ca. 3.000 Jahre vor Christus im alten Ägypten gelebt und wurde als menschenähnlicher Gott und als Bote zwischen Menschen und Göttern verehrt. Sein Name (übersetzt: "Dreifach größter Hermes") entstand durch die Kombination aus Hermes, dem Götterboten, mit Thot, dem allwissenden Gott der Wissenschaft und Weisheit des alten Ägyptens. Seine Lehre wird "Hermetik" genannt und sollte die Menschen wieder zu ihrer eigenen Göttlichkeit und ihrer ursprünglichen Macht zurückführen.

Eine der wesentlichen Erkenntnisse der geistigen Gesetze ist, dass wir für die Umstände um uns herum selbst verantwortlich sind. Darin liegt enorme Macht, denn dies bedeutet auch, dass wir die Umstände um uns herum in Anwendung geistiger Gesetzmäßigkeiten selbst BEWUSST GESTALTEN können. Jeder der versteht, wie Realität funktioniert, kann sie auch verändern. Man kann das Leben als Spiel auffassen, dessen Spielregeln die geistigen Gesetze sind. Und um es erfolgreich spielen zu können, ist es notwendig, die Spielregeln zu verstehen.

Die geistigen Gesetze wirken unabhängig davon, ob wir an sie glauben oder nicht. Steine sind beispielsweise auch schon nach unten gefallen, als die Menschheit das Gravitationsgesetz noch nicht kannte. Ebenso wirken die geistigen Gesetze. Und zwar auch dann, wenn wir sie gar nicht kennen oder sie noch nicht vollumfänglich verstanden haben. Die Geistigen Gesetze beeinflussen unser Leben tagtäglich. Daher ist es enorm hilfreich, sie zu kennen, sich mit ihnen zu beschäftigen und ihre Gesetzmäßigkeiten bewusst für unsere Ziele zu nutzen. Die wirklich Mächtigen in unserer Gesellschaft tun dies bereits - und zwar schon seit Langem.
Weitere Grundlagen-Infos

Die geistigen Gesetze und Ihre Auswirkungen sind nicht ganz leicht zu verstehen und erfordern eine Zeit des Studiums und der Auseinandersetzung damit, um sie praktisch anwenden zu können. Ich bemühe mich nachfolgend, die sieben Gesetze so klar und praxisbezogen wie möglich zu erklären. Hier zunächst eine Übersicht:

1. Das Gesetz der Geistigkeit.
Das All ist Geist, das Universum ist geistig. Alles Stoffliche entwickelt sich aus dem Geistigen. Allen sichtbaren Geschehnissen ging ein geistiges Geschehnis voraus.

2. Das Gesetz der Analogie.
Wie oben, so unten. Wie innen so außen. Wie im Kleinen, so im Großen.

3. Das Gesetz der Schwingung.
Nichts ruht, alles ist in Bewegung, alles schwingt.

4. Das Gesetz der Polarität.
Alles ist zweifach, alles ist polar, alles hat zwei Gegensätze. Gegensätze sind ihrer Natur nach identisch, nur im Grad ihres Ausdrucks verschieden. Alle Wahrheiten sind nur Halb-Wahrheiten.

5. Das Gesetz des Rhythmus.
Rhythmus gleicht aus. Der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links. Dieses Gesetz sorgt für die Höhen und Tiefen, die Ups und Downs, das auf und ab.

6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung hat ihre Ursache. "Zufall" ist nur ein Begriff für ein unerkanntes Gesetz.

7. Das Gesetz des Geschlechts.
Geschlecht ist in allem. Alles trägt männliche und/oder weibliche Qualitäten in sich. Ein Mensch kommt erst dann in seine volle Schöpferkraft, wenn diese beiden Kräfte in ihm in Balance sind.

In den nachfolgenden Unterthemen werden diese Gesetze und ihre Auswirkungen genauer beschrieben.


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