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Geistige Welt

Die geistige Welt will uns helfen.

Während unser Körper mit dem Prozess, den wir Tod nennen, vergeht, ist dies für unsere Seele und unseren Geist nur ein Übergang in eine andere Ebene: die geistige Welt. Menschen, die (noch) keine direkten Kontakte in die geistige Welt hatten, sind auf die Berichte von anderen angewiesen. Das war schon immer so. Denken wir an Columbus Zeiten: auch seine Berichte muteten damals phantastisch und unglaublich an. Heute steigen wir in ein Flugzeug und finden es völlig selbstverständlich, ein paar Stunden später durch eine ferne Welt, eine fremde Landschaft und fremde Kultur zu spazieren.

Kontakte zwischen geistigen Wesenheiten und Menschen hat es zu allen Zeiten gegeben. In Kontakt mit der geistigen Welt zu treten ist ein Geburtsrecht eines jeden Menschen und immer mehr öffnen sich für diesen Weg.

In der geistigen Welt gibt es, genau wie in der unsrigen, Heerscharen verschiedener höher- und niedrigschwingende Wesen. Niedrig schwingende (dunkle) Wesen fördern mehr oder weniger subtil das Ego, loben und schmeicheln, geben angstmachende Informationen oder Drohungen weiter (wenn du das nicht tust, dann...), fördern Eitelkeit und Hochmut (du bist etwas Besonderes..., warst einmal die Königin von...), haben Spaß daran, uns zu foppen (Fopp- oder Poltergeister) oder Angst einzujagen. Sie säen auch gern Misstrauen gegen Menschen aus unserem Umfeld, die sie nicht mögen. Sie fördern Abhängigkeiten und stellen gern Macht oder Geld in Aussicht, wenn man Ihrem Rate folgt. Dabei scheren sich nicht darum, ob andere dabei übervorteilt werden oder zu Schaden kommen. Sie geben angeblich sichere Zukunftsprognosen, oft mit angstmachenden Inhalten. Nach einem Kontakt mit ihnen fühlt man sich meist verwirrt, unter Druck gesetzt oder besorgt.

Höher schwingende, lichtvolle Wesenheiten drängen sich niemals auf, sondern vermitteln uns nur auf Anfrage ihren Rat. Sie fördern unsere Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Sie konfrontieren uns niemals mit angstmachenden Dingen oder mit Informationen, die wir nicht verkraften könnten. Nur äußerst selten und mit großen Vorbehalten äußern Sie sich über die Zukunft, wissend, dass wir unsere Zukunft jederzeit ändern können. Sie nehmen uns niemals Entscheidungen ab, sondern beleuchten die Konsequenzen, die sich durch unsere Wahl ergeben. Sie sind stets liebevoll und bemüht, unsere innere Entwicklung in Richtung Licht und Liebe zu fördern. Nach einem Kontakt mit ihnen fühlt man sich beruhigt, gestärkt und neu motiviert.

Die geistige Welt (Gott, Engel, Geistwesen, nicht inkarnierte Seelen etc.) will uns helfen. Doch sie kann bei uns keine Kanäle füllen, die wir nicht selbst geöffnet haben. Beispiel Lob: Die Geistwelt kann uns nur loben, wenn wir das zuerst tun. Damit haben wir einen Kanal geöffnet, den die Geistwelt füllen, verstärken, unterstützen kann. Wir haben den Schlüssel in der Hand für alle Kanäle, aber wir müssen immer den Anfang machen.

Für die Qualität unseres eigenen Kontakts zur geistigen Welt ist unsere Schwingung entscheidend. Gemäß dem Resonanzgesetz ziehen wir die Art von Wesenheiten (und damit die Qualität von Informationen) an, die unserer Schwingung entspricht.

Folgende Dinge verringern unsere Schwingung: Angst, Stress, Trauer, Fernsehen, Handys, Alkohol, Kaffee, Fleisch (besonders Schweinefleisch), Mikrowelle, Disharmonie, schlechte Schwingungen anderer anwesender Menschen. Kennzeichen einer niedrigen Schwingung ist beispielsweise ein Kältegefühl, Zittern, Hunger, Müdigkeit oder Gereiztheit. In solchen Zuständen sollte man den Kontakt zur geistigen Welt nicht suchen.

Folgende Dinge erhöhen unsere Schwingung: Meditation, Gebete, das Danken, das Segnen, eine gute Tat einer anderen Person oder Wesenheit widmen, Ordnung schaffen, bewusst etwas verschönern, Pausen machen, Spielen, Tanzen, „positive“ Musik (insbesondere Klassik), guter Wein, Schönheit wahrnehmen oder Atemübungen beispielsweise.

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, aktiv mit der geistigen Welt in Verbindung zu treten, zum Beispiel, indem man Fragen „nach oben“ stellt. Und zwar solche, die einen selbst betreffen und die einem am Herzen liegen. Dabei ist es hilfreich, diese möglichst klar zu formulieren und laut auszusprechen. Dann gilt es, die Wahrnehmung zu erhöhen und in der kommenden Zeit auf innere und äußere Zeichen zu achten. Die Antwort kommt meistens auf einem Wege, mit dem man nicht rechnet. Zum Beispiel stößt man beim Vorbeigehen „zufällig“ gegen ein Buch, das herunterfällt und die aufgeschlagene Seite enthält die Antwort oder einen Hinweis darauf. Oder ein alter Bekannter ruft plötzlich an und erzählt eine Geschichte, die – trotz eines ganz anderen Zusammenhangs - die Antwort auf die gestellte Frage enthält. Auch Träume, Gefühle oder scheinbar plötzliche aufblitzende Erkenntnisse können die Antworten bringen. Es gibt viele Wege, auf denen die geistige Welt mit uns kommunizieren kann!

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