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Geistige Gesetze

5. Das Gesetz des Rhythmus

Alles fließt. Alles hat seine Gezeiten. Rhythmus gleicht aus. Der Ausschlag des Pendels nach rechts ist das Maß für den Ausschlag nach links.

Die regelmäßigen Bewegungen, die dieses Gesetz beschreibt, erfolgen zwischen zwei Polen. Daher ist das Gesetz des Rhythmus eng mit dem der Polarität verbunden.
Phasen der Aktivität wechseln mit Phasen der Ruhe und Entspannung - und ergeben so gemeinsam Harmonie.

Alles hat einen natürlichen Zyklus. Wir atmen ein, wir atmen aus. Wir werden geboren, wir sterben. Jede Form löst sich irgendwann auf, dient damit der nächst Höheren. Aus dem Tierreich kennen wir das Prinzip "fressen und gefressen werden". Auch wenn es uns manchmal grausam erscheint, wenn eine kleinere Form in einer Größeren aufgeht: Die Evolution dient einem höheren Ziel, die dient letztlich der Wiedervereinigung mit Gott.

Gerät etwas aus seinem natürlichen Rhythmus, werden Kräfte wirksam, deren Aufgabe es ist, das Gleichgewicht wieder herzustellen. Auch Krankheiten kann man als Zeichen eines Versuchs interpretieren, ein in uns bestehendes Ungleichgewicht wieder in Harmonie zu bringen. Beispielsweise kann dich eine Krankheit zur Ruhe und Erholung zwingen, wenn du den natürlichen Rhythmus von Anspannung (Stress) und Entspannung ins Ungleichgewicht gebracht hast.

Je länger und intensiver wir an einem Pol festhalten und damit den natürlichen, ausgleichenden Fluss der Energien behindern, umso stärker wird die Reaktion der ausgleichenden Kräfte sein. Die Signale in Form von Krankheiten sind anfänglich immer sanft. Wenn wir sie jedoch nicht beachten und weiter an dem krank machendem Verhalten festhalten, werden die Signale heftiger. Das geht hin bis hin zu Herzinfarkt, einem Unfall oder - wenn die Seele gar keine Chance auf Entwicklung mehr sieht - einem vorzeitigen Tod. Dann muss der Lernprozess für die Seele eben in einer neuen Inkarnation fortgesetzt werden - für die unsterbliche Seele ist das schließlich keine große Sache.

Jeder natürliche Rhythmus wird von den Gesetzen der Natur bestimmt - nicht von uns. Das Gesetz des Rhythmus bewertet nicht, es benennt nicht einen Zustand als "gut" und den jeweils anderen als "schlecht". Es hat die Aufgabe, für einen ganz bestimmten, natürlichen Rhythmus zu sorgen. Und wenn dieser gestört wird, Kräfte für einen Ausgleich zu mobilisieren, um die Dinge wieder in die natürliche, ausgleichende Bewegung zu bringen.

Wichtige Erkenntnisse, die sich aus dem Gesetz des Rhythmus ergeben:

* Wehre dich nicht gegen das Auf und Ab des Lebens. Kein Zustand ist auf Dauer zu halten. Alles entwickelt sich innerhalb von Pendelbewegungen. Nach einem Hoch folgt ein Tief. Nach einem Tief folgt ein Hoch. Alles, was irgendwann angefangen hat, endet irgendwann auch wieder.

* Wehre dich nicht gegen Verlust, denn es ist der Pol, der Gewinn überhaupt erst möglich macht. Niemand kann dauerhaft nur Gewinn machen. Je größer dein Widerstand gegen Verlust ist, umso mehr bremst du die anschließende Gegenbewegung, die dich wieder in die Gewinnzone führt.

* Wehre dich nicht gegen Krankheit, indem du sie einfach unterdrückst, denn sie sorgt für einen notwendigen Ausgleich. Versuche zu erkennen, wofür sie gut ist!

* Wehre dich nicht gegen Trauer, denn nur durch sie ist der Zustand natürlicher Freude möglich.

* Wehre dich nicht gegen den Schmerz, der in der Trennung von bestimmten Menschen liegt. Erst ein Ende macht einen Neuanfang möglich!


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