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Geistige Gesetze

2. Das Gesetz der Analogie

Wie oben, so unten. Wie unten, so oben. Wie im Kleinen, so im Großen. Wie innen so außen. Wie im Makrokosmos, so im Mikrokosmos. Wie im Himmel (Geist), so auch auf Erden (Materie). Durch die Beobachtung des einen Systems lassen sich die Gesetzmäßigkeiten eines anderen ableiten. Auf diese Weise können wir verborgene Zusammenhänge entdecken und vom Bekannten auf das Unbekannte schließen - und umgekehrt.

Als Mensch existieren wir auf drei Ebenen gleichzeitig:
1. Der spirituellen Ebene (reines Bewusstsein).
2. Der mentalen und emotionalen Ebene (Gedanken und Gefühle).
3. Der materiellen Ebene (Körper).

Die spirituelle Ebene ist die Ebene unseres wahren Wesenskerns, jenseits unserer materiellen und mentalen Erscheinung.
Auf der spirituellen Ebene gibt es kein Ego. Es existiert eine Verbindung, zu allem was ist. Wenn wir uns bewusst auf dieser Ebene aufhalten können, ist dies der Zustand, den wir "Erleuchtung" nennen.
Unsere mentale Ebene wird hauptsächlich durch unser Ego gesteuert. Mehr zur Funktion unseres Egos HIER.
Die materielle Ebene ist die Niedrigste dieser drei, denn sie wird durch die darüber stehende mentale Ebene (durch Gedanken, Gefühle und Glaube) erzeugt.

Zwischen diesen drei Ebenen existieren Analogien, die sowohl im persönlichen wie auch im Kollektiv erkennbar sind. Das es diese Analogien über diese völlig unterschiedlichen Ebenen hinweg gibt, liegt daran, dass alle Erscheinungen aus der gleichen Quelle kommen. Jede Schöpfung entsteht durch einen Schöpfer. Jede Schöpfung trägt die Qualitäten seines Schöpfers in sich. Daher gibt es Analogien aller Erscheinungen über alle Ebenen hinweg.

Wir können uns alle Erscheinungen um uns herum als Spiegel vorstellen. Jeder innere Konflikt oder Mangel wird sich auch im Außen zeigen. Beispielsweise in Form von finanziellen Problemen, Krankheiten oder Beziehungskonflikten. Umgekehrt führt innere Fülle zu äußerer Fülle. Unsere innere Welt erschafft unsere äußere Welt.
Wie innen, so außen. Deshalb heißt es: Der Körper ist ein Spiegel der Seele. Ist der seelischer Zustand in Disharmonie, ist es der Körper auch. Ein Burnout ist der äußere Ausdruck eines inneren Drucks, der durch anhaltenden Stress entstand. Fehlt es mir an innerer Haltung, drückt sich das auch im Äußeren aus, z.B. durch dauerhafte Rückenschmerzen.

Ein Beispiel für die Analogie "wie im Kleinen, so im Großen" ist auch das Verhältnis eines Atoms zum Sonnensystem. Ein Atom besteht fast nur aus leerem Raum, umkreist von Elektronen, die um einen Kern rotieren. Der Abstand der Elektronen zum Atomkern sowie der Abstand der Elektronen voneinander beträgt in Relation exakt der Entfernungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems. Ein Zufall? Nein, denn wie bereits erwähnt: "Kosmos" ist der griechische Name für "Ordnung". Auch wenn es für uns häufig nicht erkennbar ist: Diese Ordnung steckt hinter ALLEN Erscheinungen und Geschehnissen. "Zufall" ist nur die Bezeichnung für ein Geschehnis, bei dem wir die Ursachen und Gesetzmäßigkeiten, die zu diesem Geschehnis geführt haben, nicht verstehen.

Wichtige Erkenntnisse, die sich aus dem Analogiegesetz ergeben:

* Wie innen, so außen: Alles, was dir im Außen begegnet, spiegelt dein inneres Wesen. So kannst du z.B. die ungelösten Konflikte in dir erkennen, wenn du alle auffälligen Geschehnisse unter diesem Aspekt beobachtest.

* Der Grad deiner Selbstliebe bestimmt den Grad der Liebe, die du geben und empfangen kannst.

* Beachte, worauf bestimmte Menschen auffällig oft hinweisen. Du kannst dadurch das Drama erkennen, dass sich in ihrem Inneren abspielt. Oft bekämpfen wir im Außen das, was wir bei uns selbst, im Inneren, nicht sehen und nicht akzeptieren wollen.


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