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Geistige Gesetze

3. Das Gesetz der Schwingung

Nichts ruht. Alles ist ständig in Bewegung. Alles schwingt. Alles beeinflusst anderes - und wird beeinflusst.

Das Wort „Energie“ kommt aus dem griechischen und bedeutet: „wirkende Kraft“. Energie kann weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur von einer Form in die andere umgewandelt werden. Jedwede Energie und Materie sind Schwingungen unterschiedlicher Frequenz. Auch wenn uns etwas "fest" erscheinen mag: in Wirklichkeit ist alles "feste" um uns herum Geist in einer ganz bestimmten Schwingung (Frequenz). Die gesamte Schöpfung ist ein Produkt dieses einen Geistes, eine Manifestation seines Gedankens.

Alles ist ständig in Bewegung. Bewegung drückt sich in unserem Alltag durch VERÄNDERUNGEN aus. Alles Materielle verändert sich ständig, beispielsweise in Form der "Alterung". Aber auch unsere Gedanken und Gefühle verändern sich ständig.

Die höchste Schwingungsfrequenz hat das Bewusstsein. Dann folgt die mentale und emotionale Ebene, die niedrigste Schwingung hat Materie. Auf jeder Ebene gibt es unzählige weitere Abstufungen. Gefühle einer niedrigen Schwingung sind z.B. Trauer, Ärger, Neid, Schock, Hass und Angst. Dagegen sind Liebe, Anerkennung, Dankbarkeit und Freude Gefühle höherer Schwingung.

Mittels unseres Bewusstseins können wir den Grad von Schwingungen beeinflussen. Sowohl die von anderen, als vor allem unsere eigene. Auf der Ebene von Gedanken und Gefühlen lässt sich dies relativ leicht erkennen. Kleines Experiment: Denke mal an einen Schockmoment in deinem Leben - und beobachte anschließend wie du dich fühlst. Anschließend denke mal an das schönste Geschenk, dass du je erhalten hast - und schaue dir wieder deine Gefühle an. Was sich aus diesem Beispiel lernen lässt: Du hast mit deinen Gedanken Gefühle in dir erschaffen. Und du hast sie - je nach Auswahl deiner Gedanken - beeinflusst. Umgekehrt beeinflussen deine Gefühle auch dein Denken. Das Analogiegesetz sagt uns, dass diese Form der Schwingungsbeeinflussung mittels unseres Geistes genauso auch auf anderen Ebenen (spirituell und materiell) funktioniert. Auch die Ergebnisse der modernen Quantenphysik weisen darauf hin.

Unsere eigene Schwingung wird stark davon beeinflusst, was wir als "gut" oder als "schlecht" BEWERTEN. Je nach Bewertung einer Sache erhöhen oder verringern wir unsere Schwingung. Unsere Bewertung entspringen unseren mentalen Konzepten, einem Sammelsurium aus angelernten, meist von anderen übernommenen Moral- und Wertvorstellungen. Daher fordern die meisten spirituellen Lehren, auf jedwede Form von Bewertung zu verzichten. Mittels unserer Bewertungen packen wir alles in Schubladen. Durch diese Einteilungen schränken wir jedoch unsere Wahrnehmung ein. "Schlecht" ist eine Situation nur dann, wenn wir ihr diese Bedeutung geben. Wenn du das "Jetzt" - den jeweiligen Augenblick - wirklich so wahrnehmen willst, wie er ist, musst du auf jede Form von Bewertung, Vergleich oder Einteilung verzichten. Erst dann kannst du wirklich sehen, "was ist".

Die unterschiedlichen Formen von Schwingungen lassen sich am Beispiel eines sich drehendes Rades veranschaulichen: Stelle dir das Rad eines Fahrrads vor, das mit einem Motor unbegrenzt stark in seiner Umdrehung beschleunigt werden kann. Wir fangen mit einer langsamen Drehung an. Du hörst: nichts. Steigern wir die Geschwindigkeit (= die Schwingung des Rades), hörst du ein tiefes Brummen. Steigern wir die Geschwindigkeit (Schwingung), werden die Töne immer höher, bis du irgendwann gar keinen Ton mehr wahrnehmen kannst. Steigern wir die Geschwindigkeit jetzt weiter, entsteht Hitze (wie auch z.B. beim Eintritt eines Raumschiffs in die Erdatmosphäre). Könnten wir die Geschwindigkeit weiter erhöhen, würden sich Farben zeigen. Zunächst ein dunkles Rot, dann orange, es wird Gelb, Grün, Blau und schließlich Violett. Dreht sich das Rad noch schneller, würden Elektrizität und Magnetismus ausgestrahlt werden. Bei weiterer Beschleunigung würden die Moleküle anfangen, sich zu spalten und sich in ihre ursprünglichen Atome zurückverwandeln. Steigern wir die Schwingung weiter, lösen sich auch die Atome in ihre verschiedenen Teilchen auf, und auch diese lösen sich schließlich auf - in etwas, dass "feinstoffliche Substanz" genannt wird. Weiter steigert sich Schwingung bis ins Absolute, die letzte Wirklichkeit, in das, was wir "Gott" oder das universelle Bewusstsein nennen. Und genau so funktioniert der ganze Prozess der Umwandlung der Schwingungen von einer Ebene in einer andere auch umgekehrt.

Im Kybalion, dem Ursprungswerk der geistigen Gesetze, heißt es deshalb: "Wer das Prinzip der Schwingung begreift, hat das Zepter der Macht ergriffen."

Folgendes verringert deine Schwingung:
Sorgen, Ärger, Wut, nachtragende Gedanken, Pessimismus, Fernsehen (insbesondere Nachrichten, Krimis, leidvolle Geschichten), Filme (insbesondere Horror, Thriller, Kriegsfilme), Pornos (aktivieren niedere Triebe), Fleisch (insbesondere Schwein) sowie jede Form von Musik, die Aggressionen, Depressionen, Destruktivität oder Frust erzeugt.

Folgendes erhöht deine Schwingung:
Mediation, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Leidenschaft, Begeisterung, Anerkennung, liebevolle Gedanken, Lächeln, Natur (Spaziergänge), etwas erschaffen, kreativ sein, anderen helfen, körperliche Bewegung, Tantra, lichtvolle, bewusste Ernährung, Musik (insbesondere Klassik und Meditationsmusik).

Beispiele für die praktische Anwendung dieses Gesetzes:
* Höhere Schwingungen (wie z.B. Liebe) fühlen sich deutlich angenehmer an als Niedere (wie z.B. Angst). Für deine ENTWICKLUNG, zu deinem SCHUTZ und als Akt der SELBSTLIEBE ist es daher entscheidend, dass du die Schwingungen erkennst, die dich beeinflussen.

* Du kannst lernen, die Höhe deiner Schwingung zu steuern, indem du genau darauf achtest, was deine Schwingung positiv bzw. negativ beeinflusst - und dies gezielt wählst.

* Deine Gedanken und Gefühle beeinflussen deine Schwingung. Deine Schwingung erschafft deine Realität.

* Je höher die Schwingung ist, desto mehr Kraft und Macht stehen dir zur Verfügung, um Dinge zu erschaffen oder zu verändern.


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