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Beziehungen

Frust in der Partnerschaft.

Männer und Frauen können sich gegenseitig heilen und zu ihrem Besten inspirieren. Aber sie werden sich gegenseitig nie vollständig befriedigen können. Niemals! Aus diesem Grunde sind Partnerschaften manchmal frustrierend.

Die Versprechungen des anderen Geschlechts locken uns auf die eine oder andere Weise an. Doch im Laufe des Lebens lernen wir - und werden auch weiterhin die Erfahrung machen – dass die Erfüllung, die in einem Partner zu liegen scheint, von ihm in Wirklichkeit nicht zu erlangen ist!

Der Grund dafür ist, dass unser Verlangen viel tiefer reicht, als dass ihn ein anderer Mensch je stillen könnte. Denn unser Verlangen nach Vereinigung mit einem Mann oder einer Frau ist eine abgeschwächte Form des höchsten spirituellen Bedürfnisses: Nämlich dem nach Vereinigung. Nach einer Überwindung der Trennung. Dem Wunsch nach einer Rückkehr in die Einheit.

Der Partner KANN ein Tor in dieses Bewusstsein sein, aber die meisten von uns haben vergessen, wie das geht, wie das erreicht werden kann. Auf dem Weg, auf dem die meisten es versuchen, jedenfalls nicht! Ein Weg dorthin kann tatsächlich -> Sex sein, siehe dazu das entsprechende Kapitel.

Aber im Allgemeinen suchen wir im Partner etwas, das dieser uns nicht geben kann. Am glücklichsten sind in Bezug auf Beziehungen daher die Menschen, die sich von dem Drang befreit haben, überhaupt etwas Bestimmtes vom anderen haben zu wollen. Und die die Quelle für alles Ersehnte nicht beim Partner, sondern in sich selbst suchen – oder sogar schon gefunden haben.


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