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Geld

Geld ist eine Manifestation deiner eigenen Energie.

Es ist wichtig, die Bedeutung von Geld in deinem Leben weder zu tabuisieren noch zu überhöhen. Geld ist ein Werkzeug. Es kann dich befreien oder versklaven - je nachdem, aus welchen Gründen du es haben willst und was du damit tust.

Geld dient dir, um deine Zukunft gestalten zu können.
Geld kann in einem gewissen Maße sorgenfrei und glücklich machen und dir Freude bereiten. Mit Geld kannst du deine Zukunft gestalten und die Welt verschönern. Du kannst dich an Schönheit erfreuen, die du mithilfe von Geld um dich herum erschaffen kannst, beispielsweise in Form einer schönen Wohnungseinrichtung, tollen Bildern an der Wand oder einem Garten, in dem die Natur und die Tiere ein neues Zuhause finden.

Wie viel Geld brauchst du WIRKLICH zum Leben?
Was ist viel - was ist wenig? Wenn du mehr hast, als du brauchst, hast du VIEL. Wenn du weniger hast, als meinst, zum Leben zu benötigen, hast du WENIG. Deine Wahrnehmung von Fülle oder Mangel hängt hier von deiner Einschätzung ab: Wie viel Geld brauchst du, um glücklich leben zu können? Fülle oder Mangel sind Gefühle - und ein Bewusstseinszustand. Und du entscheidest dies an diesem Punkt selbst. Äußere Fülle kann jedoch nur angenommen werden, wenn innere Fülle existiert.

Wenn du meinst, du hast zu wenig, lebst du in einem Mangelbewusstsein - und ziehst damit weiteren Mangel in dein Leben. Lebst du in einem Bewusstsein von Fülle, ziehst du weitere Fülle in dein Leben. Diese Erkenntnis ist der Schlüssel zu Wohlstand und Reichtum!

Diese Weisheit ist keineswegs neu: Sie steht bereits in der Bibel, dem meistgelesenen Buch der Welt: 'Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen, was er hat.' (Matthaeus 25:29). Es erstaunt mich immer wieder, wie wenige von uns diese Jahrtausende alten Lehren verstanden und in ihr Bewusstsein integriert haben.

Wie gelange ich ein Bewusstsein von Fülle?
Die entscheidende Frage ist zunächst, wie du Fülle für dich definierst. Deine Antwort auf diese Frage bestimmt im Wesentlichen, ob du in einer Welt der Fülle oder einer Welt des Mangels lebst. 'Je mehr ein Mensch nach Geld oder Besitz strebt und je schwächer sein Sinn für das Wesentliche ist, desto unerfüllter ist sein Leben.' C.G. Jung

Viele machen die Fülle in ihrem Leben an der Menge an Geld fest, über die sie verfügen. Sie glauben, sie wären glücklicher, wenn sie mehr Geld hätten. Wer aber tatsächlich 'genug Geld' hat und nicht mehr zu arbeiten braucht, stellt dann schnell fest, dass dieser Glaubenssatz ein Irrtum ist. Geld allein bewirkt nichts, wenn das Bewusstsein damit nicht umgehen kann.

Siehe bei Lottogewinnern mit Millionengewinnen: 70% aller Lottomillionäre sind nach wenigen Jahren entweder pleite oder aber ärmer als vor ihrem Gewinn. Das liegt daran, dass sie mit Geld nicht auf eine Weise umgehen können, dass es sich vermehrt, dass das Geld gerne bei ihnen bleibt und weiter zu ihnen strömt. Einfach mehr Geld zu erhalten, löst keine Probleme und ist nicht erfüllend - wenn nicht gleichzeitig auch das Bewusstsein über dessen Gesetzmäßigkeiten mitwächst. Wenn du allen Reichen ihr Geld wegnehmen und es den Armen geben würdest - nach wenigen Jahren wären die Armen wieder arm und die Reichen wieder reich. Die Ursache dafür ist ihr jeweiliges Bewusstsein.

Geld als Ausdruck deiner Bewusstseinsentwicklung
Dein Kontostand ist ein Sinnbild für deine Entwicklung, denn Geld ist eine Manifestation deiner eigenen Energie. Andererseits hat wahrer Reichtum natürlich nichts mit deinem Bankkonto zu tun. Reichtum besteht vielmehr darin, eine sinnvolle Aufgabe zu haben, erfüllende Beziehungen zu leben und spirituell zu wachsen. Diese Aspekte sind viel bedeutsamer für unser Lebensgefühl, als ein fettes Bankkonto. Wenn du dich selbst lieben und dich vor dir selbst verneigen kannst, so wie du bist - das ist Reichtum!

Wie komme ich zu mehr Geld?
Die Schlüssel für Reichtum und Wohlstand sind Leidenschaft und Begeisterung. Es ist das Maß an Begeisterung für das, was du tust, das Fülle in dein Leben bringt - oder die Fülle verhindert. Wenn du deinen Job lieblos machst, nur um damit Geld zu verdienen, wird dir das gefühlt nur das 'Nötigste' einbringen. Es wird anstrengend für dich sein und du wirst vermutlich Mangel empfinden. Es kommt zu dir so zurück, wie du es aussendest. Wenn du deine Arbeit lieblos machst, kommen die Ergebnisse lieblos zu dir zurück.

Wenn du dich dagegen für ein bestimmtes Projekt, für eine Firma, eine Dienstleistung oder ein Produkt begeistern kannst und dich mit Leidenschaft und aus Überzeugung dafür einsetzt, wird dies ganz automatisch Fülle in dein Leben ziehen. Auch in Form von Geld.

Allein die Frage 'Womit kann ich möglichst schnell viel Geld verdienen?' bringt dich daher nicht weiter. Die bessere Frage wäre: Welche Art von Arbeit erfüllt mich mit Begeisterung? Nimm dir für diese Frage wirklich ausreichend Zeit und erforsche dies für dich genau! Und dann setze dies im Rahmen deiner Möglichkeiten Schritt für Schritt um. Dies ist der Weg, der dich in die Fülle führen wird. Das Geld kommt dann ganz automatisch zu dir, vor allem, wenn dein Einsatz anderen Menschen hilft oder dient.

Glaubenssätze können verhindern, dass du zu Geld kommst.
Bewusste oder unbewusste Glaubenssätze können verhindern, dass du zu Fülle und Reichtum kommst. Etwa wenn du von dir denkst: 'Ich bin es nicht wert, reich zu sein!'. Möglicherweise hilft dir dabei das Buch 'Blockaden lösen: finanziell frei werden' von André Loibl oder diese Meditation bei YouTube: Geldblockaden lösen vom gleichen Autor.

Ein Beispiel für einen blockierenden Glaubenssatz wäre es, wenn du meinst, dass du dir Wohlstand mit 'Knechtschaft' und Anstrengung erarbeiten musst. Auch Angst davor, deinen Arbeitsplatz zu verlieren, verstärkt deine Blockaden und führt zu Selbstausbeutung. Viele von uns knechten sich selbst, im Sinne der 'Selbstoptimierung' mit dem Glaubenssatz: 'Ich muss besser werden!'. Oder der Idee 'Ich muss noch mehr lernen, länger arbeiten, mich noch mehr anstrengen' und so weiter. Diese Glaubenssätze machen dich klein, verhindern deinen Selbstwert ('Ich bin noch nicht gut genug, so wie ich jetzt bin!') und halten das Hamsterrad in Schwung, in dem du dann läufst.

Die Rolle des Retters
Einige von uns fühlen die Verpflichtung, andere zu unterstützen - mit Geld. So polieren einige ihr Ego auf. Wenn du das Thema Geld in deinem Leben befreien willst, dann musst du alle deine selbst übernommenen Aufträge als 'Retter von anderen' loslassen. Denn wenn du als Retter handelst, wirst du automatisch wieder in destruktive Täter- und Opfer-Szenarien hineingezogen. Befreie dich von der Idee, mittels Geld etwas für andere tun zu müssen.

Deine innere Freiheit könnte anderen Menschen als Egoismus erscheinen. Doch geht es hier nicht darum, das Leid anderer Menschen zu ignorieren. Du steigst lediglich aus dem Spiel ihrer Opferhaltung und der hysterischen oder dramatischen Inszenierung aus, weil du die Freiheit anerkennst, dass sich jeder sein Leben selbst gestaltet und dafür Verantwortung übernehmen muss. Anstatt also zu versuchen, 'rettend' in das Leben anderer einzugreifen, könntest du dich darauf konzentrieren, ganz im JETZT, im jeweiligen Moment zu sein und spontan und situativ zu reagieren, wenn Hilfe tatsächlich erforderlich ist.

Heilende Übungen für deinen Umgang mit Geld
Du hast es verdient, reich, sorgenfrei und glücklich zu sein. Und du wirst dies, wenn du es wählst, fühlen und verkörpern können! Sage regelmäßig und aus vollem Herzen zu dir selbst:
* Ich erschaffe neue Regeln für den Umgang mit Geld in meinem Leben.
* Ich erhalte das Geld, das ich zum Leben brauche - jenseits der Täter-und-Opfer-Spiele!
* Ich lebe in Wohlstand und Fülle.
* ICH BIN der Reichtum des Universums, der zu mir fließt und mir dient - und nichts und niemand kann dies verhindern!

Dies sind magische Formeln für dein Bewusstsein. Du sendest damit Signale aus, auf die das Universum reagieren wird. Voraussetzung ist, dass du einen Satz wählst, den du authentisch und aus ganzem Herzen sagen kannst. Dann übe dies so oft es geht - und sei dir sicher: Die Wirkung wird nicht ausbleiben!


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