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Gewalt

Die Gewalt wird erst dann enden, wenn du dich weigerst, ein Opfer oder Täter zu sein.

'Wenn jemand dich schlägt, halte ihm auch deine andere Wange hin' - mit dieser Aufforderung wird Jesus oft zitiert. Dabei geht es nicht darum, den anderen einzuladen, dich noch einmal zu schlagen, sondern es geht darum zu demonstrieren, dass der andere dich nicht wirklich verletzen kann. Denn damit zeigst du, dass du auch in dem Moment, in dem ein anderer dich angreifen will, wertvoll und liebenswert bist. Du weigerst dich auf diese Weise, Angriffe zu akzeptieren. Du verlässt damit das Täter-Opfer Spiel.

Denn Gewalttätigkeiten und Übergriffe werden erst dann enden, wenn du dich weigerst, Opfer oder Täter zu sein. Indem du dies tust, trittst du aus der Angst heraus.

Du kannst der Gewalt im Leben nur eines entgegensetzen - und das ist Selbstliebe! Du bist es wert, in Frieden und Harmonie zu leben. Wenn dir das Leben etwas schenkt, worüber du dich freust, solltest du dir innerlich sagen: 'Ich bin es wert'!

Selbstverantwortung
Du bist der Regisseur deines Lebensfilms. Sobald du anfängst, anderen die Schuld für das zu geben, was passiert ist, fällst du wieder aus deinem Schöpferbewusstsein heraus. Die Wahrheit ist: Wenn eine Form von Gewalt in deinem Leben auftaucht, hast du auch etwas mit dessen Ursachen zu tun.

Wenn dir jemand dein Fahrrad klaut oder es beschädigt, frage dich, warum du dir diese Form von Gewalt in dein Leben gerufen hast. Wenn dir jemand dein Portemonnaie stiehlt, fragen dich, warum du dir dies wohl erschaffen hast. Die Menschen berauben sich ständig gegenseitig. Terroristen nehmen das Leben anderer Menschen, Diebe nehmen Sachen, Verleumder nehmen die Ehre und den guten Ruf. Wenn du ehrlich mit dir selbst bist, wirst du erkennen, dass du die kleinen Einbrüche von Gewalt in deinem Leben selbst zugelassen hast.

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