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Tod

Was geschieht nach dem Tod?

Es gibt weltweit zahlreiche Berichte von Menschen, die "Nahtoderlebnisse" hatten und anschließend von der Zeit, in denen sie als klinisch tot galten, berichtet haben. Zahlreiche Bücher, Forschungen und Filme sind zu diesem Thema inzwischen erschienen - die "Sterbeforschung" ist zu einem wissenschaftlichen Zweig geworden. Das faszinierende daran ist, dass die unterschiedlichsten Menschen, die auf verschiedenen Kontinenten lebten, alle sehr ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

So berichten viele Menschen, dass sie unmittelbar nach ihrem "Tod" Ihren eigenen Körper aus einer schwebenden Position heraus von oben gesehen haben. Sie konnten später exakt beschreiben, was dann geschehen ist: die Reaktionen ihrer Mitmenschen und alles, was diese sagten oder taten. Kurz darauf erscheinen dann meist "Engelwesen" bzw. Seelen von bereits verstorbenen Verwandten, die helfen wollen und den "Übergang" erleichtern. Die letzten Worte meines eigenen Großvaters waren: "Da - ich sehe Engel, sie kommen mich holen!". Ich bin davon überzeugt, dass dies keine Phantasien sind - das geschieht wirklich.

Viele berichten über einen dunklen "Tunnel", durch den sie gezogen wurden und an dessen Ende ein gleißend helles Licht wartete. Gläubige Menschen verbinden dies mit der Rückkehr zu Gott (Jesus: "Ich bin das Licht dieser Welt!"). Dies ist der letzte Punkt, der von Menschen mit Nahtoderlebnissen berichtet wird, bevor sie (z.B. durch eine Reanimation) in ihren Körper zurückgeholt wurden. Dies geschieht dann meist gegen ihren Willen, denn kaum einer, der diesen Punkt erreicht hat, möchte wieder zurück. Der Zustand von Frieden, Schönheit, Wärme und Harmonie ist so erfüllend, dass unser irdisches Dasein verglichen damit sehr unattraktiv erscheint.

Das gleißende Licht am Ende des Tunnels ist jedoch NICHT Gott, sondern die eigene Seele. Als inkarnierter Mensch verfügen wir nur über einen SEELENANTEIL. Dieser Anteil (für den wir uns bisher gehalten haben) kehrt durch den Prozess, den wir "Tod" nennen, in die Gesamtseele zurück.

Es ist sehr wichtig, sich nach dem Tod auf dieses Licht, unsere "Gesamtseele", zuzubewegen. Seelen, die Angst vor diesem Licht haben oder die irdische Welt nicht loslassen können oder wollen, verbleiben in einer "Zwischenwelt", der erdnahen Astralwelt. Hier sind sie zunächst zwischen "Himmel und Erde" gefangen. Die Seelen, die hier verbleiben, stellen den realen Ursprung der "Geistergeschichten" dar. Die Geschichten von "Geistern" haben hier ihren wahren Kern. Tatsächlich gibt es einen dünnen Schleier zu der irdischen Welt. Kommt es zu "Berührungen", löst dies bei den meisten inkarnierten Menschen Angst aus. Daher werden solche Begegnungen häufig in gruseligen "Geistergeschichten" verarbeitet. Die Seelenwesen aus der Astralwelt sind jedoch in aller Regel keinesfalls "böse" - sie haben sich nur auf tragische Weise in einer Zwischenwelt verirrt, die sie nicht verstehen. Sie verbleiben hier so lange, bis sie den Weg ins Licht finden oder ihnen jemand den Weg ins Licht eröffnet.

Wer dem Licht folgt, erlebt dann üblicherweise eine Phase der Ruhe und Erholung. Dann folgt eine Verarbeitung der Erlebnisse und der gesammelten Erfahrungen der Inkarnation. Dies erfolgt im Rahmen einer Rückschau auf unser Leben. Bei dieser szenenweisen Rückschau, die man sich ein bisschen das Betrachten eines Kinofilms vorstellen kann, bekommen wir die GEFÜHLE der Personen vermittelt, mit denen wir zu tun hatten. Wir empfinden also genau, wie sich unser jeweiliges Gegenüber in der Situation fühlte, als wir dieses oder jenes sagten. Und wir erkennen die Auswirkungen all unserer Handlungen, all die Gefühle und Folgen, die dies bei anderen Menschen ausgelöst hat. Die POSITIVEN, hilfreichen, liebevollen, aufbauenden ebenso wie die NEGATIVEN, destruktiven, angsterzeugende und geringschätzende Worte und Taten.

In der Bibel wird von Jüngsten Gericht" gesprochen und viele Gläubige haben die Vorstellung, beim "Jüngsten Gericht" würde ein tadelnder Gott auf unser Leben herabschauen und uns für alle begangenen "Sünden" bestrafen. Dies entspringt einem alten, verzerrtem und patriachalischem Gottesbild. Tatsächlich schauen wir beim "Jüngsten Gericht" SELBST auf unser Leben - und erkennen die Auswirkungen unserer Worte und Taten. Dies geschieht, damit wir daraus lernen können.

Wenn wir bei anderen großes Leid verursacht haben, entsteht in uns der Wunsch, dies wieder gutzumachen bzw. wieder auszugleichen. Dies wird dann für die Planung der nächsten Inkarnation berücksichtigt. Es wird also sowohl eine Begegnung mit der Seele der Person, die wir verletzt haben, geplant, als auch eine Situation, die uns den Ausgleich bzw. die Wiedergutmachung ermöglicht. Treffen wir dann später wie geplant auf diese Person, wird dies „karmische Begegnung“ genannt. Hierin liegt auch der Grund, aus dem wir bei Begegnungen mit bestimmten Personen eine spontane Zu- oder Abneigung spüren, die wir uns rational meist nicht erklären können.


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