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Tod

Tod eines geliebten Menschen

Aufgrund des fehlenden Verständnisses für das Sterben und für den Tod stehen Verwandte und Freunde eines Sterbenden dem Tod meist ablehnend und bedauernd gegenüber.

Die sterbende Person weiß das. Sie 'fühlt' den Grad der Zustimmung in Bezug auf ihren Tod. Wenn die sterbende Person den um sie versammelten Verwandten und Freunden sagen würde: „Ich möchte jetzt einfach sterben!“ bekäme sie in aller Regel zu hören: „Das meinst du doch nicht wirklich!“ oder „So etwas darfst du nicht sagen!“ oder „Halte durch!“ oder „Bitte, verlass mich nicht!“. Daher warten viele Sterbende, bis das Zimmer leer ist. Manche Sterbenden müssen Ihren Lieben sogar sagen: „Nein, macht euch keine Sorgen, geht nur, schlaft ein bisschen und kommt später wieder!“ oder ähnliches. Wenn die „Wachposten“ dann den Raum verlassen, verlässt auch die Seele den Körper des Bewachten.

Auch wenn es hart klingt: Die Trauer und der Kummer über den Verlust beim Tod eines geliebten Menschen entspringt der Selbstsucht und der Unkenntnis über die wahre Bedeutung dieses Vorgangs. Die Trauer der Angehörigen verzögert den Weg und das Glück des Verstorbenen. Für die Seele, dessen Körper verstorben ist, wäre es am besten, wenn man ihr liebevolle Gedanken schickt würde und sie dann loslässt. Wer den Verstorbenen wirklich liebt und möchte, dass er glücklich und in Frieden ist, lässt ihn los.

Errichten Angehörige jedoch stattdessen einen „Schrein“ und halten an ihrem Schmerz und ihrer Trauer über den Tod eines geliebten Menschen fest, binden sie damit die Seele des Verstorbenen und verzögern damit seinen weiteren Prozess, seine weitere Entwicklung jenseits des irdischen Lebens.

Unkenntnis über die Reinkarnation bindet uns an Selbstmitleid und verhindert, dass wir das irdische Leben verstehen. Mehr noch: Trauer geschieht aus Selbstsucht, nicht aus Liebe. Selbstbemitleidung stellt den Gipfel der Selbstsucht dar. Durch Selbstbemitleidung richten wir unsere Aufmerksamkeit ganz auf unser 'kleines Selbst'. Hinter allem steckt ein Plan. Das Leid und die Qual in Bezug auf den Tod entstehen größtenteils durch Unkenntnis. Diejenigen, die den dahinter liegenden Plan kennen, feiern den Tod. So gibt es beispielsweise auch heute noch eine Reihe von Naturvölkern, die den Tod eines Stammesmitglieds feiern, anstatt ihn zu betrauern.


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