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Selbstakzeptanz

Sich selbst vollkommen zu akzeptieren ist die Basis der Selbstliebe.

Für die meisten Menschen ist die vollkommene Akzeptanz, so wie man ist, mit all seinen Fehlern, Schwächen, Macken und seinem Äußeren, die schwierigste Aufgabe in Bezug auf das eigene Selbstwertgefühl.

Ablehnung schwächt, Akzeptanz stärkt. Dinge zu akzeptieren, die wir nicht ändern können, führt zu Stärke, sie abzulehnen oder mit ihnen hadern, führt zur Schwächung. Wenn du beispielsweise dein Äußeres (oder Teile davon) ablehnst, wirst du dadurch immer auch dein Selbstwertgefühl schwächen. Wenn du einen Fehler gemacht hast, dies aber nicht anerkennen kannst, wirst du aus deinen Fehlern nichts lernen und deine Ignoranz wird dich schwächen. Kannst du dagegen akzeptieren, dass du einen Fehler gemacht hast, kannst du dir vornehmen, es nächstes Mal besser zu machen und wirst daran wachsen.

Sich selbst zu akzeptieren heißt nicht, dass man mit allem einverstanden sein muss. Es heißt auch nicht, sich keine Verbesserungen oder Veränderungen zu wünschen. Sich selbst zu akzeptieren bedeutet lediglich, dass wir die Tatsachen, so wie sie nun mal sind, anerkennen. Wir erkennen damit die Realität an und verleugnen sie nicht. Dies ist die beste Ausgangslage, um - falls gewünscht - Dinge verändern oder verbessern zu können.

Selbstliebe ist das Ergebnis von Selbstreflexion und setzt Selbstannahme und Selbstakzeptanz voraus. Schon Jesus sagte: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".

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