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Human Design

Typ Generator

Die Aufgabe des Generators ist, Dinge (Projekte, Arbeiten) umzusetzen. Dieser Typus ist grundsätzlich offen für Kooperation, Interaktion und Kommunikation mit anderen. Der Generator hat eine besondere Lebens- und Arbeitskraft. Es möchte beschäftigt sein und seine vorhandene Lebenskraft umsetzen. Diese Energie will tagtäglich „abgearbeitet“ und eingesetzt werden. Über längere Zeit hindurch untätig zu sein, kann beim Generator Gefühle wie Frust und Unzufriedenheit auslösen. Ein längerer Urlaub in völliger Untätigkeit (Liegestuhl am Strand) kann für einen Generator schwierig sein. Menschen vom Typ Generator erholen sich oft besser bei einem Aktivurlaub, bei dem sie wandern, surfen oder sich sonst wie betätigen können.

Die Lebenskraft steht dem Generator jedoch nur dann zur Verfügung, wenn er zu der jeweiligen Aufgabe wirklich Lust hat. Wenn sein Tun nur aus Pflicht- oder Schuldgefühlen heraus geschieht, stellt ihm sein 'Motor' dafür keine Energie zur Verfügung und er wird er sich nach kurzer Zeit kraft- und energielos fühlen. Es ist für ihn daher besonders wichtig, Aufgaben zu finden, die ihm überwiegend wirklich Spaß machen oder ihn begeistern - das gilt insbesondere im beruflichen Bereich.

Aufgrund seiner Fülle an Energie tut der Generator oft zu viel des Guten, er tut Dinge, die nicht wirklich notwendig oder von anderen gefragt sind. Dann verschwendet er seine Energie. Daher sollte dieser Typus nicht so viel planen oder initiativ tätig werden, sondern offen und in Bereitschaft bleiben, um situativ und spontan zu reagieren. Die beste Strategie für ihn ist, abzuwarten, bis ihn jemand bittet, etwas Bestimmtes zu tun, zu reparieren, zu verbessern oder zu helfen. Und dann sollte der Generator sehr bewusst entscheiden, ob er dieser Aufforderung oder diesem Impuls tatsächlich folgen will oder nicht. Denn es gibt eine Tendenz beim Generator, vorschnell 'Ja' zu sagen. Das führt des Öfteren dazu, dass er Dinge tut, zu denen er in Wirklichkeit gar keine Lust hat und die ihm am Ende nicht guttun.

Die meisten Generatoren müssen erst lernen, auch mal 'Nein' zu sagen. Ein wichtiger Indikator für die Entscheidung, ob man einer Aufforderung oder einem Impuls folgen sollte oder nicht, ist die Frage, ob der Gedanke an die jeweilige Aufgabe Energie in ihm freisetzt, ihn begeistert oder elektrisiert. Es gilt also zu prüfen, ob der „innerer Motor“ bei dem geplanten Vorhaben anspringt oder nicht.

Der manifestierende Generator


Im Unterschied zum Generator hat der 'manifestierende Generator' einen durchgehenden Kanal von einem der vier Motorzentren (Wurzel-, Sakral-, Herz- oder Solarplexus-Zentrum) zum Kehlzentrum (Ausdruck). Die Eigenschaften der Kanäle, die diese Verbindung schaffen, werden energetisch besonders häufig genutzt, dadurch trainiert und bilden so im Laufe der Zeit besondere Fähigkeiten, die diesen Typus zu einem Spezialisten auf den jeweiligen Bereichen (den Eigenschaften der Kanäle) macht.


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