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Erleuchtung

Sterben als Schnellkurs zur Erleuchtung

Die Angst vor dem Tod und die Angst vor Erleuchtung sind ein- und dasselbe. In beiden Fällen besteht die Angst, dann 'nicht mehr da zu sein', seine Identität zu verlieren. Aber der Tod ist unausweichlich. Du wirst eines Tages sterben. Und du kannst Erleuchtung erleben, was eigentlich nur eine andere Art des Sterbens ist.

Damit dein unbegrenztes, universales Selbst geboren werden kann, muss dein begrenztes, irdisches Selbst sterben. Vor diesem Schritt haben die meisten Menschen Angst, es ist die zentrale Ur-Angst schlechthin. Beides jedoch kann auch eine sehr angenehme Erfahrung sein - sofern du dich dabei nicht an irgendeine unbedeutende Selbstdefinition klammerst. Solange es Furcht vor dem Verlust deiner angenommenen Identität in dir gibt, wird dir die Vorstellung vom Tod und der Prozess des Sterbens Angst auslösen. Dieser Prozess wird umso leichter sein, je weniger du besitzt, dass du schützen willst.

Die Loslösung von einer bestimmten Identität ist ein unvermeidbarer Aspekt des Nachhausekommens. Die gesamte Lebenserfahrung auf der Erde ist ein Lernprozess: Du lernst, auch dich selbst, auf andere und auf das Universum (Gott) zu vertrauen. Im Moment der Erleuchtung, wenn dieses Vertrauen voll aufblüht, werden diese drei Aspekte des Selbst eins. Dieser Zustand lässt sich nicht mehr mit Worten beschreiben, aber jeder von uns wird ihn früher oder später erleben - das ist der Sinn des Lebens mit all unserer Lebenserfahrungen.


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