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Denken

Deine Gedanken entscheiden über deinen Weg

Unser Verstand ist vorrangig eine Überlebensmaschine. Er ist gut im Sammeln, Speichern und analysieren von Informationen, im Analysieren und Lösen von Problemen. Auch ist er in der Lage, einen anderen Verstand anzugreifen oder sich einem anderen Verstand gegenüber zu verteidigen.

Doch seine vielleicht wichtigste Eigenschaft ist: Durch unser Denken bewegen wir Energie. Diese Energie hat einen immensen Einfluss auf unser Leben. Viel mehr als alles Materielle, denn der Geist steht über der Materie, er erschafft und lenkt sie.

Die Beherrschung des Verstandes, des Denkens, des Geistes gilt in fast allen spirituellen Religionen als einer der wichtigsten Lernaufgaben und als Voraussetzung für die Entwicklung von höheren spirituelle Fähigkeiten. Denn erst, wer seinen Geist kontrollieren kann, erhält vom Universum weitere Energien, die unsere schöpferischen Möglichkeiten und unsere Macht dramatisch erweitern - sofern sie dazu eingesetzt werden, der Liebe zu dienen.

Durch die Beherrschung unseres Denkens, durch die bewusste Entscheidung darüber, womit wir uns tagtäglich gedanklich beschäftigen, entscheiden wir über unseren Weg. Wir entscheiden ganz konkret, von Augenblick zu Augenblick durch die Ausrichtung unserer Aufmerksamkeit darüber, ob wir uns zum Höchsten erheben oder uns ins Niedrigste stürzen. Entscheidest du dich, im Fernsehen einen "Tatort" anzuschauen oder zu meditieren? Du kannst Kraft deines Verstandes bewusst entscheiden, worauf du deine Aufmerksamkeit richtet. Sind es Dinge, die das Licht in dir fördern - oder fördern sie die Angst, Verwirrung und die Dunkelheit in dir? Wenn du bewusst betrachtest, womit du dich gerade beschäftigst bzw. auf was du deine Aufmerksamkeit und deine Gedanken lenkst (oder lenken lässt), ist die Erkenntnis darüber, was dies in dir bewirkt, meist nicht schwer zu erkennen.

Eine wichtige Voraussetzung für spirituelle Entwicklung ist, Frieden in unserem Geist und im Denken aufrechterhalten zu können. Dafür bedarf es bewusster Aufmerksamkeit und Übung. Wer sich ständig über Menschen, Umstände, Entwicklungen, aktuelle Geschehnisse usw. aufregt oder sich ärgert, wird es schwer haben, sich spirituell weiter zu entwickeln.

Es benötigt anfänglich ein gewisses Maß an Willen und Aufmerksamkeit, um sich bewusst für das Lichtvolle oder das Niedrige zu entscheiden. Aber die Wichtigkeit dessen kann nicht eindringlich genug betont werden, denn eines der größten Geheimnisse des menschlichen Erkenntnisprozesses steckt im Gesetz des Lebens, dass leider nur den Wenigsten gelehrt wurde:

Was du denkst und fühlst, bringst du in Form.
Du WIRST das, worüber du nachdenkst oder meditierst.


Wer dies wirklich verstanden hat, kann durch reine Imagination seinen Körper, sein Leben und sein Umfeld verändern. Jeder kann das! Alles, was es dazu braucht ist Übung, Beharrlichkeit und eine klare Vision dessen, was du erschaffen willst. Eine gute Übung dafür ist die "Licht-Meditation", siehe unter -> Meditation.

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