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Elemente

Unsere Ursubstanzen sind die Elemente Luft und Wasser.

Luft: Denken
Das Element Luft symbolisiert unseren Mentalkörper, die Energie des Denkens. Diese Energie entspringt der männlichen Quelle, dem männlichen Pol unserer Dualität. Der Mentalkörper des Planeten Erde ist das Element Luft. Die Verschmutzungen, die sich im Mentalkörper der Erde befinden, sind die Luftverschmutzungen. Sie sind entstanden durch die Verschmutzungen der menschlichen Mentalkörper. Wie innen, so außen. Wie im Kleinen, so im Großen.

Wasser: Gefühle (weiblicher Pol)
Das Wasser steht für die Gefühle, es ist das Element der Göttin. Es entspringt der weiblichen Quelle, dem weiblichen Pol unserer Dualität. Das Element Wasser ist unsere innere Substanz – unsere Körper bestehen überwiegend daraus. Unsere Emotionen enthalten unseren göttlichen Plan. Unsere Gefühle weisen uns unseren Weg, sie sind das Leuchtfeuer, an dem wir uns orientieren können. Der Zustand unseres Emotionalkörpers wird durch die gesamten Gewässer der Erde repräsentiert.

Erde: Umsetzung
Die Erde steht für den Weg, den wir Menschen gehen. Jede Handlung, jede Bewegung ist männlich. Daher benötigen wir beide Pole: den weiblichen in Form der Gefühle, die uns unseren Weg zeigen, und den männlichen, um diesen Weg praktisch gehen zu können. Die Erde, genannt Terra Gaya, ist ein Wesen mit einem eigenem Bewusstsein. Nicht umsonst haben die meisten Kulturen „Mutter Erde“ als Göttin verehrt und angebetet.

Feuer: Handlung (männlicher Pol)
Auf Gedanken folgen Taten. Das Feuer symbolisiert die Energie, die bei der Umsetzung des männlichen Pols freigegeben wird. Das Feuer ist das höchste der vier Elemente, es ist die eigentliche Tätigkeit des Geistes. Das natürliche Element in unserer Seele ist die „Flamme“, daher stammt die Verehrung des Feuers und der Sonne in früheren Zeiten.

Jeder Gedankenfluss verfolgt ein Ziel.
Der Wind (unsere Gedanken) sucht stets das Feuer (Handlung) zu erschaffen.
Wenn es nicht zu einer Umsetzung kommt und sich die Gedanken im Kreis drehen, löscht der Wind das Feuer.

Ein Zeichen dafür, dass uns im Augenblick das Feuer der Umsetzung fehlt, sind Kopfschmerzen. Wir sind dann gefangen im Denken und es fehlt die Umsetzung, die notwendige Handlung, die das Denken fordert. Kopfschmerzen gleichen Geburtswehen. Es will etwas geboren und damit losgelassen werden. Geburt bedeutet hier die Handlung, die gerade notwendig ist.

Wenn wir allerdings zu viel mentalen Druck auf uns ausüben, um möglichst viele Handlungen umzusetzen, erreichen wir genau das Gegenteil. Deshalb heißt es. „Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg!“. Oder auch: „Wenn etwas eilt, tue es besonders langsam!“. In diesem Rat steckt sehr viel Weisheit und es wichtig, dies zu verstehen: Zuviel Druck greift unsere Handlungsenergie an und kann sie sogar ganz lahmlegen.

Um sich mit den Elementen zu verbinden gibt es zahlreiche Übrungen:
Mangelt es dir derzeit beispielsweise an Umsetzungskraft, setze dich vor ein Kamin- oder Lagerfeuer oder vor die Flamme einer Kerze und nimm die Kraft und Leidenschaft des Feuers in dich auf. Oder nimm feurige Speisen zu dir.

Wenn du deinen Gefühlen mehr Raum geben möchtest, legen dich in körperwarmes Salzwasser und lasse dich sanft tragen. Auch ein entspannendes Bad Zuhause hat seine Wirkung. Oder mache eine besinnliche Bootsfahrt, bei der du das sanfte Schaukeln, das Plätschern und das Wesen des Wassers bewusst in dich aufnimmst. Oder beobachte eine Zeitlang ganz bewusst fließendes Wasser, beispielsweise in Form eines kleinen Bachs oder Fluss.

Es gibt viele Wege, bewusst mit den Elementen in Verbindung zu treten und wenn du es willst, wirst du deine eigenen, kreativen Möglichkeiten finden.

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