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4 Nichts ist so, wie es scheint

Der Lichtschalter in deinem Kopf

„Form“ ist eine äußere Erscheinung oder ein bestimmtes Verhalten. „Inhalt“ ist die dahinterstehende Quelle. Es ist die Ursache, die eine Form erschaffen hat: Geist. Dieser Geist kann auf verschiedenen Grundannahmen basieren, denn Geist kann sich seine eigenen Denkwelten erschaffen. Basiert der Geist auf dem Ego (und damit auf Angst), bringt er Formen hervor, die Angst ausdrücken. Wenn der Geist auf Liebe basiert, drückt er Liebe in irgendeiner Form aus.

Der Geist produziert Gedanken und Ideen, die so sind, wie er selbst. Er reproduziert sich selbst und dehnt sich selbst aus, indem er Formen erschafft, die seine Geisteshaltung ausdrücken. Was der Geist erschafft, ist wie er selbst. Daher heißt es:

Ideen verlassen ihre Quelle nicht.

Ideen sind Gedanken, die in eine bestimmte Form gebracht wurden. Hinter jeder Erscheinung der irdischen Welt, hinter jeder Form, steckt eine Idee: Die Idee ihres Schöpfers. Betrachtest du alle Erscheinungen auf diese Weise, kannst du Rückschlüsse auf den Geist ziehen, der sie erschaffen hat. Du erkennst beispielsweise an den Lebensumständen eines Menschen seine Geisteshaltung. Der Vorgang ist dieser: Gedanken bilden Ideen. Ideen drücken sich aus und materialisieren sich in Formen.

Wenn ich beispielsweise an Mangel glaube, manifestiert sich eine Welt des Mangels um mich herum. Dann glaube ich, immer „zu wenig“ zu haben. Durch diesen Glauben erschaffst du unbewusst eine Welt, die dir diesen Glauben bestätigt und beweist. Das kann sich dann beispielsweise in Arbeitslosigkeit, Armut, Obdachlosigkeit, der ständigen Sorge um Geld, Besitz oder Zukunft oder der Angst vor Verlust äußern. In der Wohnung oder Garage wird dann oft viel gehortet („könnte man noch brauchen“), ein ständiges Suchen nach Schnäppchen und Sonderangeboten oder die Angst, Geld „falsch“ zu investieren oder zu verschwenden. Viele arbeiten dann auch in Jobs, in denen sie nicht zufrieden sind, weil ihnen „Sicherheit“ wichtiger erscheint.

Umgekehrt führen die Ideen und der Glaube an Fülle zu Dankbarkeit, Grundvertrauen, Großzügigkeit, Gelassenheit und der Unterstützung anderer. Dann sieht man schon am Haus oder der Wohnung: Du siehst dann gepflegte, liebevoll gestaltete Räume, die Wärme, Ordnung und Lebensfreude ausstrahlen. Materielle Dinge werden bewusst ausgewählt. Man trennt sich von Überflüssigem. Es gibt ein Vertrauen dahingehend, dass immer genug hereinkommt, und man hat Freude am Ausgeben für Schönes, für Reisen oder die eigene Weiterentwicklung. Man hat den Mut zur Veränderung, wenn der Beruf nicht mehr passt.

Dies ist nur ein Auszug aus dem Kapitel.

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