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10 Wie du dauerhaften Frieden findest

Der Lichtschalter in deinem Kopf

Die meisten von uns sehnen sich nach Frieden – und kämpfen gegen das, was ihn ihrer Meinung nach verhindert. Sie erkennen nicht, dass jede Form von Kampf, Angriff, Konflikt und Urteil den Frieden verhindert. Solange du kämpfst, wird es keinen Frieden in deinem Leben geben. Dahinter steht ein universelles Prinzip:

Das, wogegen du kämpfst, verstärkt sich.

Dies liegt daran, dass du dein Bewusstsein auf diese Dinge richtest. Stelle dir dein Bewusstsein als Taschenlampe in einer dunklen Umgebung vor. Das, worauf dein Lichtstrahl fällt, wird zu deinem Fokus. Deine Wahrnehmung konzentriert sich nun auf diesen einen Punkt. Du nimmst jetzt jedes Detail wahr, das im Radius deines Lichtstrahls liegt, und nur dies scheint dir jetzt bedeutend und wichtig. Alles andere wird in deiner Wahrnehmung ausgeblendet, es bleibt unbeachtet im Dunkeln. Die Größe deines Lichtstrahls hängt davon ab, wie weit du dein Bewusstsein entwickeln, erweitern und ausdehnen konntest. Je mehr ein Mensch sich auf seinen Geist statt auf äußere Erscheinungen fokussiert, desto mehr dehnt sich sein Bewusstsein aus und erweitert sich.

Die Ursachen für Frieden oder Unfrieden sind in deinem Kopf, nicht im Außen. Es sind deine Gedanken, die darüber entscheiden, ob du in einer Welt des Friedens oder des Kriegs lebst. Und deine Gedanken hängen ab von der Basis, die du gewählt hast – wenn auch unbewusst. Im Grundsatz gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder basieren deine Gedanken auf der Denkwelt deines Egos (Getrenntsein, Dunkelheit, Angst) oder der des reinen Geistes (Einheit, Licht, Liebe).

Wenn du dich mit deinem Ego identifiziert hast, basieren alle deine Gedanken auf Angst. Diese Angst zeigt sich in vielen, vielen Facetten, die, wenn man nicht genau hinschaut, häufig nicht unmittelbar als Ausdruck von Angst erkennbar sind. Wenn ich Angst habe, dich zu verlieren, weil ich dich doch so sehr liebe – dann ist das keine Liebe, sondern ein Ausdruck von Angst. Die Ursache für die Angst, auf die die gesamte Gedankenwelt des Egos aufbaut, ist der Glaube daran, von der Einheit getrennt zu sein. Allein zu sein. Ganz individuell und von anderen verschieden zu sein.

Wer sich mit dem reinen Geist identifiziert, ist sich klar darüber, dass er in der Einheit existiert und nur mit einem Teil seines Geistes hier auf der Erde inkarniert ist. Unser Geist ist immer mit der Einheit verbunden, denn er wurde dort erschaffen. Auch der Teil des Geistes, den wir jetzt Ego nennen, ist weiterhin mit der Einheit verbunden. Der Glaube an Trennung ist nur eine Illusion. Eine Trennung aus der Einheit ist faktisch gar nicht möglich, wie wir noch sehen werden. Allerdings kann man aufgrund des Glaubens daran absolut überzeugt davon sein, dass man getrennt ist, weil der Geist dazu in der Lage ist, durch selektive Wahrnehmung und deren Interpretation scheinbare Beweise für fast jede beliebige Glaubensvorstellung zu erzeugen.

Dies ist nur ein Auszug aus dem Kapitel.

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