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Karma

Karma sorgt für Ausgleich und für Lernerfahrungen.

Jeder von uns kann in seiner eigenen Welt erschaffen und erfahren, was er möchte. Wenn wir jedoch Dinge tun, die andere Menschen schädigen oder verwirren, sorgt das karmische Gesetz dafür, dass wir ähnliche Bedingungen erleiden. Wir werden unausweichlich ernten, was wir säen. In diesem Leben und/oder im nächsten Leben. Und zwar so lange, bis wir die Wirkung unseres eigenen Handelns auf das übrige Leben verstanden haben.

Karma sorgt aber nicht nur dafür, dass wir die Auswirkungen unseres Tuns selbst erfahren müssen, sondern sorgt auch für „karmische Begegnungen“ in unserem Leben. Wir begegnen im Verlauf unseres irdischen Lebens Menschen, mit deren Seelen wir einmal in einem anderen Leben in Liebe verbunden waren. Wenn dieses „Band der Liebe“ zwischen zwei Seelen einmal geknüpft wurde, kann diese Liebe auch in anderen Leben immer wieder erfahren werden. Bei unserer Lebensplanung vor einer Inkarnation planen wir solche „karmischen Begegnungen“ bewusst mit ein. Denn durch die Begegnung mit geliebten Seelen wird unser irdische Weg ein wenig leichter, denn wir erfahren durch sie die Kraft der Liebe, der stärksten Kraft des Universums.

Einige dieser Seelen, mit denen wir in Liebe verbunden sind, werden uns auf der partnerschaftlichen Ebene begegnen. Und einige werden uns als gute Freunde und Berater zur Seite stehen. Und andere wiederum werden wir in unserem beruflichen Umfeld wiedertreffen. Im Laufe unserer zahlreichen Inkarnationen haben wir uns mit vielen Seelen in Liebe verbunden, in jeweils unterschiedlichen Rollen. Das Band der Liebe ist das stärkste Band im Universum. Und wenn wir es in einer bestimmten Situation einmal erzeugen konnten, wird uns das, zu dem wir unser Band der Liebe geknüpft haben, niemals mehr verlassen.

Es gibt verschiedene Arten von Karma: körperliches, persönliches, familiäres und nationales Karma beispielsweise. Der Begriff "Karma" kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: das Geschaffene, die Tat.

Karma lässt sich vergleichen mit Geld auf unserem Bankkonto: Habe ich durch positive Handlungen positives Karma geschaffen, habe ich ein Guthaben und kann etwas abheben. Habe ich mein Konto überzogen, indem ich anderen Menschen Schaden zugefügt habe, muss ich dies ausgleichen und das Geld in Raten zurückzahlen, bis der Kontostand wieder ausgeglichen ist. Jesus sagte dazu: „bis zum letzten Heller“.

Wer dies verstanden hat, wird sich bemühen, anderen Menschen aufrichtig zu helfen und Liebe und Herzlichkeit zu seinen obersten Prinzipen zu machen, damit sie genauso unabänderlich auf ihn zurückkommen. Mehr über den Hintergund und die Funktion des Karmas findest du unter -> Das geistige Gesetz des Ausgleichs (Karmagesetz)

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