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Sexualität

Warum Sex für viele Frauen so unbefriedigend ist.

Laut Sexualforschern kommt es bei 75 % der Männer zu einer Ejakulation, bevor es zu einer wirklichen, tiefen Vereinigung kommt. Die Ejakulation beendet den Sexualakt damit vorzeitig. Weiter wird behauptet, 90% der Frauen hätten noch nie einen in der Tiefe wirklich befriedigenden Orgasmus erlebt. Einen Orgasmus, bei dem der ganze Körper von Wonneschauern durchrieselt wird, jede Faser vibriert und jede Zelle mit neuem Leben gefüllt wird.

Osho lehrte, dass ebendies der wahre Grund dafür sei, dass viele Frauen heutzutage gereizt und aggressiv sind und so häufig schlechte Laune haben. Den Frauen fehlt etwas, deshalb sind sie verärgert, streitsüchtig und jederzeit bereit, zu kämpfen. Und dies wird laut Wissenschaft und tantrischer Lehre auch so bleiben, solange sie keine befriedigenden Orgasmen erleben.

Viele Frauen haben aus diesem Grund auch gar keine Lust mehr auf Sex. Warum sollten sie sich auf Sex einlassen, wenn er sie nicht glücklich macht? Im Gegenteil: Viele Frauen haben nach dem Sex das Gefühl, nur benutzt worden zu sein. Ausgenutzt, wie ein Ding, dass man benutzt und dann wegwirft, während der Mann befriedigt ist, weil er seinen Samen losgeworden ist, sich dann umdreht und einschläft. Daher lehnen Frauen, die nie zum Orgasmus kommen, Sex irgendwann generell ab.

Dass wirklich befriedigender und erfüllender Sex so selten erlebt wird, hat viel mit moralischen und sexfeindlichen Lehren zu tun, die der Menschheit im Laufe der Geschichte gelehrt worden sind. Viele Religionen verurteilen Sex, und zwar aus Angst, weil Sex eine so unermessliche Energie ist. Frauen wurden im freien Ausdruck ihrer Sexualität derart unterdrückt, dass viele von ihnen inzwischen frigide geworden sind und nur noch ein sehr geringes sexuelles Interesse verspüren. Männer dagegen erledigen den Geschlechtsakt häufig unterbewusst immer noch so, als sei Sex eine „Sünde“.

Dies ist das Ergebnis von Moralpredigern und frühen religiösen Auffassungen, die gelehrt haben, der Ursprung allen Lebens - Sex - sei eine Sünde. Eine Sünde zu begehen führt zu Angst vor Bestrafung. Und dies wiederum führt zu einem vorzeitigen Samenerguss. Denn "Mann" möchte die „Sünde“, die er zum Zwecke der Erleichterung begeht, dann wenigstens möglichst schnell hinter sich bringen. Wird dies so praktiziert, kann Sex auf Dauer natürlich nicht befriedigend oder erfüllend sein. Dann braucht es eine tiefere Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und die Überwindung von falschen Glaubensvorstellungen und falscher Scham.

Angesichts der Tatsache, dass immer noch so viele Menschen keinen Weg zu einer erfüllenden Sexualität gefunden haben, ist es überraschend, wie wenig offen über dieses Thema auch heute noch gesprochen und ehrlich diskutiert wird - selbst innerhalb von Partnerschaften.


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