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Religionen

Alle Glaubenssystem trennen die Menschen - sowohl untereinander als auch von Gott.

Fast alle Religionen implizieren, dass einige heiliger sind als andere. Dass einige Menschen heiliger sind, als wir selbst.

In der Geschichte der Menschheit sind wir oft solchen Menschen gefolgt und haben sie für eine Weile als Heilige anerkannt. Und dann kreuzigten wir sie. Auf die eine oder andere Weise haben wir im Laufe der Zeit alle Lehrer Gottes gekreuzigt, nicht nur den einen. Wir taten das nicht, weil sie heiliger waren als wir, sondern weil wir sie selbst in diese Position gesetzt und auf diesen Sockel gestellt haben.

Die wahren Lehrer Gottes verkündeten alle die gleiche Botschaft. Sie lautete nicht 'Ich bin heiliger als ihr!“. Sondern: „Ihr seid so heilig, wie ich es bin!“. Das ist die Botschaft, die zu hören wir nicht fähig waren, das ist die Wahrheit, die wir all die Äonen hindurch nicht akzeptieren konnten.

Glaube und die Religion als Kriegsgrund
In der gesamten Menschheitsgeschichte sind religiöse Auseinandersetzung um Glauben und Religion DER MIT ABSTAND HÄUFIGSTE KRIEGSGRUND. Das ist historisch zweifelsfrei und eindrucksvoll belegt. Damit wird und wurde die Lehre Jesu und der gemeinsame Kern aller Religionen völlig ad absurdum geführt. Glaubenssysteme trennen uns voneinander. Auch das Christentum ist ein Mythos der Trennung: Es trennt den Christen vom Juden und den Moslem vom Buddhisten. Jesus hat Trennung niemals befürwortet. Die Idee der Trennung steht seinen Lehren völlig entgegen.

Kein Glaube kann rechtfertigen, dass wir uns gegenseitig Schaden zufügen! Jeder, der daran mitwirkt, anderen Menschen die Freiheit zu nehmen (dazu gehört auch die Glaubensfreiheit), ihnen Gewalt zuzufügen, sie zu ihrem Nachteil zu manipulieren oder Andersgläubige zu denunzieren, wird mit den Folgen seiner Taten konfrontiert werden und sie eines Tages ausgleichen müssen. Dafür sorgt - und das ist unausweichlich - das Gesetz des Karma.

Die Irrlehre eines 'zukünftigen Himmels'
Viele Religionen lehren, dass unser höchstes Glück erst irgendwann in einer fernen Zukunft liegt. Die meisten Religionen versprechen Erfüllung, Erlösung, Glück, Gleichheit, Freiheit – aber alles erst irgendwann in der Zukunft. Doch keine dieser großen Visionen, für die oft Millionen Menschen in den zahlreichen Glaubenskriegen sterben mussten, ist jemals eingetreten oder wird jemals eintreten. Durch einen solchen Glauben an einen 'zukünftigen Himmel' erschaffen wir die Hölle auf Erden in der Gegenwart. Denn geblendet von einer solchen Zukunftsvision glauben Menschen, der Zweck heilige die Mittel. Und daher wären - mit Blick auf eine zukünftige 'Belohnung im Himmel' - auch Maßnahmen gerechtfertigt, die anderen Menschen Schaden zufügen. Vom Denunzieren bis hin zum Tode. So heißt es denn auch: 'Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein!'. Hier geht es um den 'Bruder im Glaube'. Und so wurde und wird noch heute im Namen Gottes oder Allahs gefoltert, gemordet, entführt, versklavt und denunziert.

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