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Gefühle

Gefühle sind Signale und Wegweiser.

Deine Gefühle sind ein Kraftspeicher und sie zeigen dir den Weg, der dich zu Erkenntnis deines wahren ich's führen kann. Doch bist du auch in der Lage, dir Gefühle selbst zu erschaffen. Und es ist wichtig, diese beiden Quellen deiner Gefühle voneinander unterscheiden zu können!

Die Beherrschung deiner Gefühle ist so bedeutend, weil die Manifestation deiner Gedanken mit dem damit verbundenen Gefühl abhängt. Es sind letzlich deine Emotionen, die über deine Ausgeglichenheit, deine Gesundheit und deinen Erfolg entscheiden.

Bei der Wahrnehmung deiner Gefühle geht es nicht darum, sie analysieren zu wollen - dies wäre eine Aktivität des Verstands.
Aber du solltest den Unterschied wahrnehmen können zwischen einem Gefühl, das aus der Vergangenheit kommt und dem Fühlen im Jetzt, im gegenwärtigen Augenblick.

Auch ist es wichtig, sich mit deinen Gefühlen nicht zu identifizieren. Denn wenn du denkst: 'Ich bin traurig!' statt lediglich das Gefühl von Trauer wahrzunehmen, erschaffst du dir einen destruktiven Kreislauf aus Gefühlen und Gedanken, der sich gegenseitig nährt.

Gefühle sind eine Form von Energie. Es gilt, sie wahrnehmen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren. So können wir z.B. feststellen: 'Ich nehme eine Energie in mir wahr, die sich traurig anfühlt'. Um der Bedeutung dieses Signals auf den Grund zu gehen, können wir es erforschen:
- Wo genau sitzt diese Energie?
- Wenn diese Energie, dieses Gefühl, sprechen könnte, was würde es sagen?

Gefühle tragen eine Botschaft und es ist bedeutsam, mit ihnen in Kontakt zu treten, sie ernst zu nehmen und auf sie zu hören! Sie gehören zu uns, es sind Anteile von uns - aber wir SIND nicht diese Energie.

Gefühl und Verstand
Die Beziehung zwischen deinem Gefühl und deinem Verstand entspricht dem Kontakt zwischen deiner Mutter (Gefühl) und deinem Vater (Verstand). Alle unausgesprochenen Konflikte zwischen deinen Eltern leben in dir weiter. Du lebst daher entweder den Protest gegen deinen Vater bzw. gegen deine Mutter - oder aber du imitierst die Art und Weise, in sie mit ihrem Gefühl und ihrem Verstand umgegangen sind.

Wie war das Verhältnis zwischen deinen Eltern?
Gab es gegenseitigen Respekt - oder Vorwürfe?
Ausgesprochen oder unausgesprochen?
Wenn es Vorwürfe gab - welche?
Was hat der Eine am Anderen nicht anerkannt?
Was hat der Eine dem Anderen vorgeworfen oder an ihm missbilligt?

Kannst du erkennen, wie all dies heute noch auf dich und deinen Umgang mit dir selbst und anderen wirkt?


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